Down Balm: Spezialpflege für Textilien mit Daunenfüllung.

Daunenjacken richtig reinigen und abtrocknen

Bei Daunenjacken ist das grösste Risiko, dass die Feder in der Maschine oder im Wäschetrockner kleben bleibt. Wenn die Daunen auf Dauer zusammenklumpen, verliert sie ihre Wärme. In der Regel ist es bei den modernen Waschautomaten der Fall, dass Sie die Fässer richtig befüllen. Dadurch werden Energie und Kosten gespart.

Bei der Daunenwäsche jedoch nicht. Wenn sie fest zusammengedrückt werden, können die Druckfedern zusammenkleben. Danach ist die daunenweste nach dem Reinigen flach. Darum ist es am besten, eine Weste allein zu reinigen. Zudem muss man davon ausgehen, dass diese Stoffe enorme Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen und viel wiegen.

Wenn Sie schon einmal ein Kissen oder sogar eine komplette Bettdecke in der Maschine gereinigt haben, wissen Sie, was ich meine. Am besten rappt Ihre Maschine nur so. Auch wenn Sie die Jacke selbst von Hand abwaschen wollen, sollten Sie auf viel Raum achten. Mehr wie eine Wanne mit viel lauwarmen Nass.

Achten Sie bei Daunenstoffen darauf, dass dem Waschmittel kein Weichspülmittel zugesetzt wird. Der Weichmacher bewirkt, dass die Feder ihre Spannkraft verliert. Auf dem Markt gibt es besondere Daunenreiniger oder auch Fein- und Wollreiniger, die speziell für Daunen eignen und eine leicht fettende Wirkung haben. Jacke waschen: Was für ein Spiel? Manche modernen Waschautomaten haben auch ein eigenes Daunenwaschprogramm.

Benutzen Sie dazu den sanften Kreislauf, der in vielen Waschanlagen als „Delikates“ bezeichnet wird. Durch diesen Zyklus werden die Bewegungen der Trommel verringert und mit mehr Flüssigkeit gewaschen. Leider führt schonendes Waschen meist auch dazu, dass sich die Wäsche viel weniger dreht. Ein Daunenmantel nimmt jedoch eine enorme Menge Nässe auf. Läuft die Anlage mit 1.400 oder 1.600 U/min, zieht man mehr Flüssigkeit aus dem Mantel.

Dies kann jedoch die Pinolen abknicken und die Daunen beschädigen. Bei der Wahl der Temperatur ist auf das Etikett auf der Hülle zu achten. Die Daunenjacke ist in der Regel bis zu einer maximalen Temperatur von 40 °C waschbar. Bei der Daunenjacke entstehen schmutzige und fettige Ränder an Bund, Ärmeln oder Bund, besonders bei häufigem Gebrauch.

Wenn es im kalten Wetter ist, wollen Sie den Halsband so hoch wie möglich schliessen. Weichen Sie ein Küchenhandtuch in warmem Salzwasser ein und wischen Sie die Flächen sanft mit Daunen- oder Wollspülmittel ab. Verwenden Sie nur eine sehr geringe Waschmittelmenge. Sie können Ihr Glücksgefühl auch mit Gallenseife ausprobieren, die auch für die Verwendung von Baumwolle und Schurwolle ist.

Man kennt den Kunstgriff tatsächlich vom Trocknen: Fügen Sie der Weste zwei bis vier farbneutrale Bälle zu. Auch bei der Wäsche kommt dieser Kunstgriff zum Tragen, denn er steigert die Wirkung der mechanischen Reinigung und lockert die Jacke immer wieder auf. Falls Ihre Maschine über einen zusätzlichen Waschgang verfügt, besteht nun die Möglichkeit, die Funktionsweise zu erproben.

Der Reiniger sollte wirklich vollständig von der Daune weg. Ungeachtet des Rutschens enthält Ihre Weste noch viel Restfeuchtigkeit. So können Sie das Gewand schonend über die Spüle drücken. So können die Federn schnell zusammenkleben. Nach der Wäsche klumpt die Daunenjacke zusammen. Es wird aber nie möglich sein, die Klumpenbildung einer Daunenjacke vollständig zu unterdrücken.

Bei Verwendung eines Trockners sollten Sie die Jacke als einzige Wäsche in die Trockentrommel einlegen. Ausgenommen ist ein feuchtes Waschtuch, das Sie hinzufügen können. Aber die Feuchtigkeit ist noch in den Daunen. Trockenjacken: Welches Produkt? Verband der Deutschen Kosmetik-, Körperpflege- und Waschmittelindustrie e. V.

Lass das Gerät laufen und kühle die Hülle für mind. eine Std. ab. Legen Sie dann die Downjacke wieder in die Walze und stellen Sie das gleiche Program ein. Das Jackett für mind. eine weitere Std. stehen bleiben und mehrmals durchschütteln. Bei kalter Daune können Sie prüfen, ob die Daune noch Restfeuchtigkeit enthält.

Sollte die Weste noch etwas nass sein, wiederholen Sie das 20-Minuten-Programm. Nach dem Trocknen hängt man die daune für 24 Std. auf einen Kleiderbügel, wo sie ungehindert aufgehängt werden kann (nicht im Schrank!). Das verteilt die Daunen und das Futter wird geschwollen.

Heute ist es üblich, beim Austrocknen von Jacken drei bis vier getrocknete, farbneutrale und reine Tenniskugeln hinzuzufügen. Durch die konstante Fortbewegung der Kugeln wird die Daune gelockert, so dass sich die Knoten auflösen und die Feder beim Austrocknen nicht zusammenkleben. Man kann die Jacke auch ohne Tennisball reinigen und abtrocknen.

Zudem sind die Kugeln wie Naturweichmacher, was sie für Allergiker besonders attraktiv macht. Abwaschjacke ohne Haartrockner? Bislang habe ich selbst nur Textilien im Wäschetrockner aufbereitet. Soweit ich sagen kann, raten alle Fachleute davon ab, eine Jacke ohne Haartrockner zu trocken. Man müsste die Hülle alle paar Sekunden schütteln, damit die Daunen nicht anhäufen.

Ein weiteres Problem: Sobald die Federn beim Abtrocknen verleimt sind, lösen sich diese Klumpen nie wieder auf. Das erneute Wäschewaschen oder Abtrocknen verändert dies nicht. Wer also keinen eigenen Haartrockner hat, sollte seine Jacke in eine saubere Umgebung legen.