Schlafstörungen bei Kindern

Schlafauswirkungen bei Kindern

Angaben zu Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen, behandlungsbedürftigen Schlafstörungen und möglichen Folgen. Die Schlafstörungen bei Kindern bleiben oft lange Zeit von den Eltern unentdeckt. Wie Sie Schlafstörungen frühzeitig erkennen können, erfahren Sie hier. Die Ursachen für Schlafstörungen bei Kindern sind ebenfalls sehr vielfältig. Eltern sind oft ratlos, wenn ihre Kinder abends nicht einschlafen können oder wollen, wenn sie von Alpträumen oder Ängsten geplagt sind.

Schlaferkrankungen bei Kindern und Heranwachsenden

Wie können die Mütter und Väter vorgehen? Häufig sind die Mütter und Väter in Verlegenheit, wenn ihre Kleinen am Abend nicht schlafen können oder wollen, wenn sie von Albträumen oder Befürchtungen heimgesucht werden. Schlafstörungen bei Kindern und Heranwachsenden können je nach Lebensalter und Entwicklungsstand sehr unterschiedlich sein - und müssen altersgerecht behandelt und behoben werden.

Zur Unterstützung ihrer Kinder benötigen sie zunächst einige wesentliche Grundlagen informationen über den Umgang mit Menschen und Schlafstörungen. Schlaferkrankungen in der Kindheit und Jugend sind weit verbreite. Das zeigte sich unter anderem in der Cologne Children's Sleep Study, einer großen Studie der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie der Uni Köln in Zusammenarbeit mit der Köln-Porz Landeskrankenkasse.

Laut der Studie sind die häufigste Problematik im Schulalter Schlafbeginn und -durchschlaf (18%), danach Alpträume (14%) und Nachtwandern ( "sleepwalking") (3%) sowie der Schlaftrunk von der Firma Pyramide aus. Häufig kommt es in der Kindheit und Jugend nur temporär zu Problemen mit dem Einschlafen und Durchschlafen, z.B. aufgrund eines gewissen Entwicklungsschritts oder Vorfalls.

Unterschiedliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass Schlafstörungen bei Kindern und Heranwachsenden oft chronisch sind. Im Rahmen der Koelner Kinderschlaf-Studie wurden über einen Zeitabschnitt von drei Jahren über 800 Waisenkinder und deren Familien zu ihrem Schlafaufkommen interviewt. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass es klare Unterschiede zwischen den von Kindern und Erziehungsberechtigten bereitgestellten Informationen gibt. So treten z. B. bei der Befragung von Kindern wesentlich öfter Ein- und Durchschlafstörungen auf.

Deshalb sollten bei der Diagnose von Schlafstörungen bei Kindern auch die Kleinen einbezogen und gefragt werden. Schlafstörungen bei Kindern und Heranwachsenden zeigen sich sehr verschieden, werden von verschiedenen Einflussfaktoren beeinflußt und ihre Symptome hängen vom Lebensalter ab. Die einen ruhen sich am Abend nicht aus und fallen daher nicht in den Schlaf. Abendkonflikte mit der Familie, z.B. um das Schlafengehen, oder schlafende Befürchtungen (z.B. vor dem Dunkeln ) verursachen oft auch Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen.

Nachtaktive, schlafwandelnde und Albträume sind meist Entwicklungsphänomene, die häufiger in Vor- und Grundschulen auftauchen. Auch Schlafstörungen treten oft in Verbindung mit anderen Krankheiten auf. Insbesondere der Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und psychologischen Problemen (z.B. Angststörungen) sind in Untersuchungen belegt. Dabei steht in der Praxis die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung in der Praxis an erster Stelle.

Schlafstörungen bei Kindern verursachen im Grunde genommen oft hyperaktive oder andere Arten von abnormalem Verhalten (im Gegensatz zu Schlafstörungen bei Volljährigen, die sich in der Regel verschlafen und tagsüber weniger stark beansprucht sind). Oftmals kommt es zu einem erhöhten Leidensweg der Erziehungsberechtigten, die sich nicht nur durch das nächtliche Schlafland, sondern auch durch die tagsüber auftretenden Symptome ihrer Kleinkinder belasten.

Basierend auf den Ergebnissen der Koelner Kinder-Schlafstudie wurde ein medikamentöses Therapieprogramm zur Therapie von Schlafstörungen, Albträumen, Nachtschrecken und Nachtwandeln bei Kindern und Heranwachsenden erarbeitet und getestet. Grundlage für die Therapie von Einschlaf- und Schlafstörungen in Kindheit und Jugend ist die Bereitstellung von Schlafinformationen (Schlafbildung).

So ist es zum Beispiel von Bedeutung, dass die Erziehungsberechtigten darüber aufgeklärt werden, wie viel Schlafen ihr Kleinkind in welchem Lebensalter braucht (siehe Abb. 1). Eine weitere wichtige Komponente bei der Therapie von Schlafstörungen ist die Anwendung der Vorschriften zur Schlafhygiene. Die vorliegenden Richtlinien erläutern Verhaltensmuster, die dazu beitragen, das Schlafaufkommen und die Gewohnheiten des Babys zu optimieren.

Abhängig vom Lebensalter des Babys müssen hier verschiedene Prioritäten festgelegt werden. Schlafpädagogik und Schlafhygieneregeln helfen oft, das Schlafaufkommen zu optimieren, sind aber oft nicht ausreichend, um Schlafstörungen komplett zu beseitigen. Je nach Symptomen und Lebensalter des Babys ist es dann zweckmäßig, weitere gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Nachfolgend werden einige der Maßnahmen vorgestellt, die im Vorschul- und Schularbeitsalter angewendet werden können, d.h. für den Elternteil sollten die Spielregeln, z.B. für den späten Nachmittag, für wen sie sich bewerben und warum sie in der Gastfamilie befolgt werden sollten, festgelegt werden. An dieser Umstrukturierung der Schlaflage sollte das Kind/die junge Person nach Möglichkeit beteiligt werden.

So ist es auch einfacher, Kompromißlösungen zu finden, die Mutter und Vater dazu anregen. Es geht darum, sinnvoll und praktikabel zu sein, die zu einer entspannten Schlafensituation beizutragen. Kinderähnliche Angstgefühle sollten von den Erziehungsberechtigten immer ernst genommen werden. Weil es Kindern in diesem Lebensalter oft schwer fällt, zwischen Wirklichkeit und Fantasie zu differenzieren, kann ihnen die Idee eines Monsters in einem Schrank echt vorkommt.

Gerade für ängstliche Jugendliche ist es besonders wertvoll, dass ihre Erziehungsberechtigten auch tagsüber ein Gefühl der geborgenen Atmosphäre haben. Oftmals hilft ein Abendlicht oder ein Bilderbuch, das sich mit dem Motiv beschäftigt. Die einen haben Angst vor Schlagschatten an der Kinderzimmerwand und sehen aus wie große Monster.

Dort kann dem Kleinen erläutert werden, was es wirklich wahrnimmt (z.B. der von der Straßenlampe an der Wandfläche im Zimmer des Kindes geworfene Schatten). "Auch die Fantasie der Kleinen kann genutzt werden, um die Angst vor dem Schlaf zu mindern. So kann sich das Kleinkind zum Beispiel ausmalen, dass es abends eine unsichtbarer magischer Halskette um den Kopf zieht, die in der Lage ist, ihn zu schützen.

Bei einigen Kindern treten auch Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen auf, weil sie Angst haben, nachts einen furchtbaren Albtraum zu haben. Dabei steht die Therapie von Alpträumen immer an erster Stelle. Einige unserer Kleinen haben auch Angst davor, nachts zu schlafen oder eine Nachtangst zu haben. Neben der Klärung des Fehlermusters und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen ist nur in wenigen Ausnahmefällen eine Intensivbehandlung erforderlich.

Die Erlernung einer Entspannungsmaßnahme kann Kindern dazu verhelfen, besser in den Schlaf zu fallen, da die Erholung dem Schlaf förderlich ist. Bei der Anwendung von Erholungsübungen ist es besonders darauf zu achten, dass das Kleinkind zunächst die Entspannungsmethode außerhalb des Schlafs ausbildet und erst dann einschläft, wenn es genug dazugelernt hat, sich mit der Bewegung zu erholen. Im Gegensatz zu Kindern sind junge Menschen eher zum Träumen und Denken im Schlaf geneigt und kommen wie die Erwachsenen leicht in einen Kreislauf von Schlafstörungen, in dem schlafende Überlegungen ("Hoffentlich kann ich heute Nacht einschlafen!") eine große Bedeutung haben.

In der Regel führt das schlafhemmende Denken zu Empfindungen wie Angst, Ohnmacht oder Wut, die Spannungen verursachen. Dazu tragen unter anderem die kognitiven Prozesse wie die Neustrukturierung der Kognition bei, bei der schlafhemmende in schlaffördernde Reflexionen umwandelt werden. Die grösste Gefährdung bei der Therapie von Schlafstörungen in der Kindheit und Jugend ist im Grunde genommen das Überschauen von Begleitkrankheiten.

  • Die Schlafrhythmen sollten entsprechend dem Schlafbedarf des Babys und den regelmäßigen Schlaf- und Stehzeiten bestimmt werden. - Die Zeit, die das Kleinkind tagsüber einschläft, wird von der gesamten Schlafzeit in der Dunkelheit subtrahiert. Die Mittagspause sollte nicht zu nahe an der Mittagspause sein, so dass das Kleinkind auch am Abend beim Schlafengehen ausreicht.
  • Eine stille Schlafphase, in der ein Ritual (Dauer ca. 30 Minuten) stattfindet, unterstützt das Einchlafen. Sie sollte immer an das Lebensalter des Babys anpaßt werden. - Das Essen sollte nicht kurz vor dem Zubettgehen stattfinden. Bevor das Kind/Jugendliche ins Bett geht, sollte es keine physisch oder psychisch belastenden Aktivitäten durchführen.
  • Tagsüber sollten sich die Kleinen genügend betätigen - am besten an der Außenluft. - Ein regelmäßiger Alltag, z.B. mit regelmässigen (wenn möglich gemeinsamen) Mahlzeiten, fördert den Schlaf-Wach-Rhythmus von Kindern immens. - Es ist zum Einschlafen und nicht zum Fernsehschauen, Spielen von PC-Spielen, Schreiben oder Nachsprechen da. Das oben aufgeführte Schlafreglement gilt für alle Jahrgänge.
  • Bereits in den ersten drei Lebensmonaten, in denen der Schlaf-Wach-Rhythmus des Kleinkindes noch nicht auf den Übergang von Tag zu Abend ausgerichtet ist, ist es ratsam, die Entstehung eines regelmässigen Schlaf-Wach-Rhythmus auszulösen. Dabei bestimmt die Mütter, zu welchem fixen Termin das Kind seine Grundmahlzeit erhält. Für die Mütter ist es eine gute Zeit, sich zum Einschlafen ins Lager zu begeben (d.h. zwischen 21:00 Uhr und 0:00 Uhr).
  • Das nächtliche Aufwachen des Kleinkindes ist nicht immer gleichbedeutend mit dem Magen. Säuglinge und Kinder: Schlafen gehen für die Kleinen so weit, dass sie sich von ihren Kindern lösen müssen. Hat das Kleinkind erlernt, sich tagsüber für bestimmte Zeiträume zu trennt (z.B. Trennung und Wiedervereinigung), dann ist es auch am späten Nachmittag einfacher.
  • Sind reguläre Bettzeiten am Wochende oder auch in der Woch nicht realisierbar, kann einem eventuellen Schlafentzug z. B. durch ein oder zwei Abende in der Vorwoche 22 Uhr begegnet werden. - Spiritus bessert das anfängliche Schlafen, aber das durchschlagende Schlafen kann beeinträchtigt werden. Möglicherweise merkt ein junger Mensch das an sich nicht; dennoch sollte er - wenigstens um seinen Schlaf zu verbessern - den Alkoholkonsum so weit wie möglich unterdrücken.

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