In Praxistests fünf Schlafsack für den Winter

Biwak im Winter im Freien. Auch ohne einen gut gewärmten Schlafsack kein gutes Unternehmen. Fünf Schlafsaecke haben wir bei Minusgraden unter dem Eis genau unter die Lupe genommen. Für den Fall, dass die Temperatur unter dem Meeresspiegel liegt, haben wir uns fünf Schlafsaecke angeschaut. Auch die Versuchsbedingungen waren vergleichsweise ähnlich: Temperatur um -5°C. Mit einer Schlafmatte, die den jeweiligen Temperaturverhältnissen angepasst ist, ohne die der optimale Schlafsack nichts ausmacht.

Die folgenden Schlafsaecke gehen ins Rennen: . Er ist ein 1050 Gramm schwerer Daunenschläfer ( „Mammut UL Winter“) mit einer Gesamtlänge von 180 cm. Er macht eine sehr gute Figur bei einem Biwak im Winter bei ca. -5°C. Selbst bei leicht feuchten Verhältnissen läßt Sie der UL Winter nicht hängen, da seine Wasser abweisende Schicht das Eindringen von Nässe in den Schlafsack verhindert.

Das Kopfende ist ebenfalls durch einen schlauchförmigen Einschub vom Rest des Schlafsackes abgetrennt, so dass bei etwas weiter geöffneter Luftöffnung keine Hälfte in den Schlafsack vordringen kann. Es gibt auch genügend Raum für ein kleines Kopfkissen. Zusätzlich zu den Einsatzmöglichkeiten beeindruckt auch das Abpackmaß. Bei 630 bzw. 600 für die 180er Version ist der UL Winter der ideale Begleiter.

Dafür bekommen Sie einen Schlafsack, der auch bei -7°C sehr gut aussieht. Der Schlafsack Snowline SL von Mountain Equipement ist ebenfalls mit einer Füllung ausgestattet und mit einem Gewicht von 1315 g etwas leichter als das Mammut-Daunenmodell. Der Schlafsack ist im ausgebreiteten Zustand noch dichter, was einen sehr angenehmen Tragekomfort von ca. -9°C bis -17°C bedeutet.

In dem Mountain Equipement Snowline SL Schlafsack fühlst du dich perfekt bettet und die Übernachtung am Funtensee, dem kaltesten Ort Deutschlands, verbrachte ich ruhiger als in so manchem überfülltem Bett. Transportkissen und eine Weste schaffen es leicht, im Schlafsack unterzubringen. Auch das Verpackungsformat von 21×33 cm überzeugt. Für ungastliche Plätze bietet der Hamburger Yeti mit dem Modell Fusions 750 einen Daunenschlauch.

Etwas kühl, der Schlafsack und der Rumpf wärmen sich innerhalb weniger Augenblicke auf. Geprüft bei Aussentemperaturen um -5 C und leichten Schneefällen, hält der Schlafsack 8 Std. im Inneren und vor allem auch im Trockenen. Bei der L-Version mit einer Grösse von 186 cm gibt es genug Raum, um sich nicht verkrampft zu fuehlen.

Es ist genug Raum für ein Kissen im Kopfende. Dasselbe kann bis zur Größe des Tischtennisballs geschlossen werden und sorgt dafür, dass die Hitze im Schlafsack bleibt. Die Verarbeitung des Schlafsacks ist gut und besticht durch hohe Verarbeitungsqualität und Form. Mit einem kompakten Verpackungsmaß von nur 16,5 x 36 cm und einem Körpergewicht von 1330 g besticht der solide Schlafsack.

Der Preis des Yeti Fusions 750 beträgt im mittleren Preissegment rund 380 Euros, was ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis versprechend ist und ihn zu unserem Liebling macht. Wenn Sie ein paar Übernachtungen im Nordkorea oder kühle Winterabende auf dem Land machen wollen, finden Sie in der Fusions 750 einen herzlichen Partner. Königliche Ruhe in einem Kunstfaserschlafsack, das macht der dÃ??nische Produzent Nordisk möglich und nennt seinen Schlafsack nach dem dÃ?nischen König Harald Gormsson.

Geprüft bei Schnee-Regen und Schneefällen bis -3°C kann der Schlafsack in der Test Nacht überzeugen. Es gibt auch genug Raum im Inneren des Gormssons, um 186 cm und 100 kg komfortabel zu unterbringen.

Das Kopfende des Kopfteils ist zudem ausreichend für ein Kissen und kann bis zu einem Golfball großen Hohlraum geschlossen werden. Er ist wasserabstoßend und kann auch nach stundenlangem Bewässern innerhalb von zwei Minuten vollständig getrocknet werden. Gormsson hat in Bezug auf Gestaltung und QualitÃ?t keine Beanstandungen, Nordisk hat gar an LinkshÃ?nder gedacht in der Version „links“.

Der Nordisk -10 muss in Packungsgröße und Eigengewicht reduziert werden. Vollständig zusammengepresst kann der Schlafsack auf 36 x 25 cm gepresst werden, laut Angaben des Herstellers ist eine Packungsgröße von 56 x 28 cm indiziert. Ein guter Schlafsack für die Nacht um den Frost ist der Nordisk-Schlafsack, aber wenn man sich beim Einpacken um jedes einzelne Kilogramm kümmert, muss man anderswohin gehen.

ist ein synthetischer Faser-Schlafsack, der bis auf die Befüllung weitgehend mit dem oben geprüften Winterschlafsack Sphere UL übereinstimmt. Wie üblich läßt sich der Schlafsack nicht schütteln und wird in wunderschönem dunklem Indigoblau mit gelben Mammutdruck geliefert. Aber auch das Verpackungsformat von 22 x 33 cm ist für einen ausgepackten, recht umfangreichen Schlafsack beachtlich.

Wenn Sie jedoch in der spezifizierten -2°C Komfortzone noch nicht kalt sind, haben Sie vermutlich so viel Isolierung bei sich, dass Sie den Slim-Cut Schlafsack nicht bekommen können. Das Format L verheißt 195 cm Raum in der Tasche, von dem nichts zu sehen war. Der Schlafsack war mit 186 cm und 100 kg gefüllt. Es war prinzipiell keine Bewegungsmöglichkeit gegeben und selbst das Verschließen des Schlafsackes war ein komplizierter Vorgang, weil es keinen Raum gab.

Mit Kühlraumtemperaturen im Wintersaal konnte der Schlafsack nicht aufgewärmt werden, im Freien, bei -5°C und mit Ski-Unterwäsche, schon gar nicht und so wurde nach zweieinhalb Stunden der Ausbruch in den Wintersaal komplett eingefroren angekündigt. Mit 1600 g ist der UL Winter von Alpin nicht der leichte, er hat einen sehr schmalen Schnitt für Grösse L, wärmt sich schlecht auf und ist manchmal schwer zu handhaben.

Sie erhalten für 280 einen Schlafsack, der für einen Winter in Ägypten konzipiert zu sein schien. Bei den meisten Schlafsäcken im Versuch hält, was sie verspricht, und zwar in erster Linie für die Wärmeabgabe. Aber auch in Bezug auf Verpackungsgröße, Körpergewicht und -güte sind (!) (fast) alle Schlafsacktypen wenig beansprucht und weichen oft nur im Detail ab.