Einen Babyschlafsack zu stricken ist gar nicht so schwer. Im Internet und in den einschlägigen Magazinen gibt es zahlreiche Strickanleitungen für Schlafsäcke in ganz unterschiedlichen Größen und Designs, Farben und Materialien, für die unterschiedlichen Jahreszeiten. Generell ist ein Babyschlafsack eine schöne Sache, denn im Gegensatz zur Bettdecke kann er nicht verrutschen, eignet sich bei geschickter Machart auch für Autoschale, Kinderwagen und Buggy, sogar in der Babyhängematte.

Test: Guter Schlafsack von Sterntaler oder selbstgemacht?

Generell ist es dem Baby vermutlich völlig egal, in was für einer Art von Schlafsack es steckt. Wichtig ist, dass die Materialien angenehm und hautfreundlich sind, der Schnitt passt, nirgends eine Naht drückt und der Schlafsack warm hält, ohne Hitze zu stauen. Ob das Design von Sterntaler ist, von Lana oder Ottobre, ist irrelevant. Allerdings fühlen sich Mütter oft besser, wenn sie die Kleidung und das Schlafumfeld ihres Babys selbst gestalten. Es ist ein schönes Gefühl, für den geliebten kleinen Menschen etwas selbst zu machen, und wenn man die Materialien selbst auswählt, kann man oft auch sicher sein, dass die Qualität stimmt. Eine Strickanleitung für den Babyschlafsack aus Biobaumwolle oder (für den Winter) biologischer Schurwolle findet man am ehesten noch in den Internetforen für ökologisch bewusste Eltern. Stiftung Warentest, Stiftung Ökotest, verschiedene Familienmagazine und unabhängige Organisationen testen Babyschlafsäcke regelmäßig auf Schadstoffe. Die Testergebnisse alleine sind schon aussagekräftig, zusätzlich werden die meisten Produkte von Instituten wie dem TÜV auf Unbedenklichkeit in jeder Hinsicht überprüft. Beim selbstgestrickten Babyschlafsack fehlt diese Sicherheit.

Schöne Designs und unbedenkliche Materialien

Burda ist nur ein Magazin, die Anleitungen zum Babyschlafsack Stricken anbieten. Es gibt die Anleitungen in unterschiedlichen Größen, meist für 90 cm, 100 cm und 110 cm. Die zu verwendende Wolle ist mehr oder weniger vorgeschrieben, denn die Strickanleitungen funktionieren nur, wenn die Stärke und Dehnbarkeit des verwendeten Fadens stimmt. Wer viel Erfahrung mitbringt, kann natürlich auch andere Garne verwenden und ist in der Lage, Maschen- und Reihenanzahl abzuschätzen oder umzurechnen. Strickanleitungen aus dem Internet sind oft nicht auf eine bestimmte Wolle festgelegt, hier ist man mehr oder weniger frei in der Gestaltung. Simple Basisanleitungen lassen die Freiheit, sich selbst Farbwechsel, Muster und Motive auszudenken und einzuarbeiten. Das Problem bei diesen Anleitungen besteht darin, dass die Größe oft nicht so leicht zu bestimmen ist. Eine Maschenprobe kann helfen, erfordert aber auch rechnerisches Geschick. Wolle in biologischer Qualität und mit Pflanzenfarben gefärbt ist im Biohandel erhältlich, aber auch in den meisten Handarbeitsgeschäften. Sie ist oft etwas teurer als herkömmlich produziertes Garn, aber die Investition in die Gesundheit und den Umweltschutz lohnt allemal.