Babyschlafsack

Babyschlafsäcke für Sommer & Winter

Gegenüber einer Decke hat ein Babyschlafsack jede Menge Vorteile. Das Kleine fühlt sich darin wunderbar geborgen, kann sich nicht unbewusst freistrampeln und wird angenehm warmgehalten, ohne ins Schwitzen zu kommen. Ein Babyschlafsack bietet dem Kleinen ausreichend Beinfreiheit und engt nicht ein. Zudem werden heutzutage für die Herstellung ausschließlich sehr hochwertige und hautfreundliche Materialien verwendet, was für einen überaus hohen Liegekomfort sorgt.

Babyschlafsack

Ein guter Babyschlafsack kann Ihr Kind vor dem plötzlichen Kindstod schützen. Zieht das Baby sich eine klassische Decke im Schlaf nämlich über den Kopf, kann es unter Umständen zu einem starken Hitzestau oder einer gefährlichen CO2-Rückatmung kommen. Beides hätte im schlimmsten Fall den gefürchteten plötzlichen Kindstod zur Folge. Außerdem ist die Gefahr des Erstickens in einem solchen Fall sehr groß. Bei einem Babyschlafsack ist der Kopf des Babys vollkommen frei, so dass Ihr Kind nicht beim Atmen behindert wird. Inzwischen empfehlen immer mehr Kinderärzte und Hebammen, auf eine herkömmliche Decke zu verzichten und stattdessen lieber einen geeigneten Babyschlafsack zu benutzen. So können Risiken minimiert und unruhige Nächte verhindert werden.

Schlafendes Baby mit Eltern
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Ob im Sommer oder im Winter: Ein Babyschlafsack schenkt Ihrem kleinen Liebling das ganze Jahr über Geborgenheit und eine optimale Wärmeregulierung.

Arten von Babyschlafsäcken

Babyschlafsäcke sind inzwischen in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich. So gibt es beispielsweise besonders leichte Modelle für den Sommer und schwerere Ausfertigungen für den Winter, die ganz besonders gut vor Kälte schützen. Und auch ein kombinierter Babyschlafsack, der für jede Jahreszeit geeignet ist, kann eine gute Wahl sein. Mittlerweile bieten einige Hersteller sogar spezielle Ausführungen für Allergiker an: Diese Babyschlafsäcke sind dann mit Faserkugeln gefüllt.

Passformen

In Bezug auf den Schnitt oder die Passform gibt es heutzutage sehr viele Unterschiede. Einige Modelle wurden mit Trägern ausgestattet, andere wiederum mit Ärmeln oder gar einer praktischen Matratzenbefestigung. Und dann gibt es noch die sogenannten Pucksäcke. Diese unterscheiden sich von der Form her sehr deutlich von klassischen Babyschlafsäcken, haben aber auch viele Vorteile. Aber völlig egal, für welche Art sich Eltern entscheiden: Die Größe sollte immer stimmen!

Die Tog-Werte

Die Maßeinheit, die den Wärmewiderstand von Textilien angibt, wird mit Tog bezeichnet. Wer den Tog-Wert eines Schlafsackes kennt, kann viel besser einschätzen, ob und für welche Raumtemperaturen er geeignet ist. Die Einteilung sieht folgendermaßen aus: Ein Babyschlafsack mit einem Wert von 0,5 Tog ist extrem dünn und für heiße Tage sowie Raumtemperaturen von mehr als 24 Grad Celsius geeignet. Ein Modell mit einem Wert von 1,0 Tog zählt zum mittleren Bereich und sollte an warmen Tagen und bei Raumtemperaturen von 18 bis 24 Grad Celsius verwendet werden. Die dickeren Schlafsäcke für den Winter haben dagegen meist einen Tog-Wert von bis zu 2,5 und sind somit für kühlere Räume geeignet.

Babyschlafsäcke für den Sommer

Wenn im Sommer die Temperaturen ansteigen, benötigt das Baby nur einen leichten Schlafsack. Die meisten Modelle sind ärmellos und selbstverständlich ungefüttert. Sie umhüllen das Baby ganz sanft, so dass es sich geborgen fühlt, und schützen gleichzeitig vor einem kühlen Luftzug. In vielen Fällen bestehen sie zu 100 Prozent aus reiner Baumwolle. Das führt dazu, dass sie auch sehr pflegeleicht sind und oft sogar in den Wäschetrockner dürfen. Je nach Temperatur sollte der Tog-Wert des gewünschten Modells im Sommer zwischen 0,5 und 1,5 liegen.

Babyschlafsäcke für den Winter

Im Winter sollte der Babyschlafsack ganz besonders warm und kuschelig sein. Er ist dann in den meisten Fällen mit langen Ärmeln ausgestattet und verfügt oft über eine Füllung, die aus feinen Daunen besteht. Ein Daunenschlafsack ist allerdings hauptsächlich für extrem kalte Tage geeignet: In Normalfall reicht Baumwollplüsch als Futterstoff aus. Der Tog-Wert für einen Winterschlafsack sollte bei 2,5 liegen: So haben Sie das sichere Gefühl, dass sich Ihr Kleines im Bettchen rundum wohlfühlt und nicht friert. Obwohl ein Babyschlafsack für den Winter optisch etwas gedrungener und voluminöser erscheint, ermöglicht er dem Kleinen dennoch ausreichend Beinfreiheit zum Strampeln.

Sommer-Winter-Kombinationen

Babyschlafsäcke, die für das ganze Jahr geeignet sind, lassen sich schnell und einfach an die jeweiligen Temperaturen anpassen. Oft sind die Ärmel abtrennbar, in vielen Fällen besitzen die Modelle zudem ein herausnehmbares Innenteil, das besonders kuschelig ist. Manche Hersteller verzichten aber auch darauf und bieten einen einteiligen Ganzjahres-Schlafsack an. In diesem Fall sorgen dann spezielle Hightech-Materialien für die Temperaturregulierung.

Babyschlafsäcke mit Trägern

Babyschlafsäcke sind zwar nicht übermäßig teuer, dennoch müssen sie immer wieder an die aktuelle Größe des Kindes angepasst werden, so dass regelmäßig ein Neukauf erforderlich ist. Dieses Problem lässt sich aber umgehen. Modelle mit verstellbaren Trägern wachsen nämlich mit und können auf diese Weise viel länger genutzt werden. Ein Schlafsack mit Trägern hat aber noch mehr Vorteile: Das An- und Ausziehen ist bei solchen Modellen nämlich ein echtes Kinderspiel und spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Das Baby muss seine Ärmchen nicht verrenken, denn es werden ja lediglich die Träger über die Schultern gestreift.

Babyschlafsäcke mit Ärmeln

Babyschlafsäcke mit Ärmeln werden hauptsächlich im Winter genutzt, denn sie sorgen dafür, dass die kleinen Ärmchen auch bei niedrigeren Temperaturen nicht auskühlen. Eltern müssen aber unter Umständen damit rechnen, dass ihr Baby diese Art der Verpackung gar nicht mag, denn die Ärmel schränken die Bewegungsfreiheit des Kindes oft stark ein. Viele Hersteller bieten darum auch Schlafsäcke mit abnehmbaren Ärmeln an, denn dann können die Eltern flexibel handeln und ausprobieren, mit welcher Variante sich ihr Baby wohler fühlt.

Babyschlafsäcke mit Matratzenbefestigung

Babyschlafsäcke mit einer Matratzenbefestigung haben Vor-, aber auch Nachteile. Zum einen leisten sie natürlich sehr gute Dienste, wenn es darum geht, das nächtliche Drehen in die ungünstige Bauchlage zu verhindern. Schließlich ist eine sichere Liege- und Schlafposition sehr wichtig. Zum anderen schränken sie das Baby aber auch wesentlich in seiner Bewegungsfreiheit ein, was vor allem für die Kinder unangenehm ist, die bereits über einen ausgeprägte Bewegungsdrang verfügen. Das Gefühl, eingeengt zu sein, verhindert dann auch oft ein schnelles Einschlafen und kann im schlimmsten Fall zu stundenlangen Schrei-Attacken führen. Eltern sollten also zunächst einmal einen Test wagen, um zu sehen, ob sich ihr Kleines mit einem befestigten Babyschlafsack überhaupt wohlfühlt.

Pucksäcke

Bei einem Pucksack handelt es sich um einen Babyschlafsack der besonderen Art. Der Beinbereich ist bei diesen Modellen außergewöhnlich eng und auch die Arme werden fest eingepackt, so dass ein übermäßiges Strampeln des Kindes verhindert wird. Das Baby fühlt sich auf diese Weise sicher und geborgen, denn es wird an die wohltuende Wärme und Enge im Mutterleib erinnert. Das Pucken ist eine traditionelle Einwickeltechnik, die dazu führen soll, dass die Kleinen ruhiger und zufriedener werden. Da es nicht zu unkontrollierten Zuckungen und Fuchteleien kommen kann, schlafen viele Babys mit einem Pucksack tatsächlich auch schneller und problemloser ein. Früher wurde diese Technik hauptsächlich mit einer großen elastischen Decke angewandt, die modernen Pucksäcke erleichtern aber das richtige Einpacken.

Babyschlafsack kaufen

Wer einen Babyschlafsack kaufen möchte, ganz egal, ob für das eigene Baby oder als Geschenk, kann nicht einfach losziehen und nach einem hübschen Design Ausschau halten. Ganz im Gegenteil: Damit sich das Kleine in dem Modell auch wirklich wohlfühlt, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden. Die richtige Größe ist natürlich wichtig, aber auch die Materialien und die Verarbeitung spielen eine wichtige Rolle. Und darüber hinaus gibt es noch einige weitere Punkte, die beachtet werden müssen.

Größe

Die richtige Größe eines Babyschlafsacks kann anhand einer kleinen Formel ganz einfach berechnet werden. Legen Sie einfach die Körpergröße Ihres Kindes in Zentimetern zugrunde, ziehen Sie davon die Kopflänge ab und addieren Sie noch zehn Zentimeter als Spielraum zum Wachsen und Strampeln hinzu. Beispiel: Für die meisten Neugeborenen wäre nach dieser Formel eine Schlafsacklänge von 50 bis 55 Zentimetern ideal. Wichtig: Der Babyschlafsack darf auf keinen Fall zu groß gekauft werden, auch wenn dies in Bezug auf die Kosten sicherlich lohnenswert wäre. Aber bei einem Schlafsack gilt ganz klar die Faustregel: Herauswachsen und nicht hineinwachsen. Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: In einen zu großen Babyschlafsack könnten die Kleinen leicht hineinrutschen, so dass es ähnlich wie bei einer Bettdecke zu riskanten Situationen kommen kann. Die Gefahr der Überhitzung oder des Erstickens wäre also extrem groß. Außerdem kühlt das Baby in einem überweiten Schlafsack schnell aus, da es ihn nur ungenügend mit der eigenen Körperwärme ausfüllen kann.

Halsausschnitt

Die Wahl der richtigen Größe hängt auch vom Halsausschnitt ab. Dieser muss so klein sein, dass der Kopf des Babys auf keinen Fall hindurchrutschen kann. Ist er jedoch zu eng, besteht unter Umständen sogar Strangulationsgefahr. Viele Eltern neigen bei einem zu klein gewordenen Babyschlafsack dazu, ihn im oberen Bereich nicht mehr komplett zu schließen. Das ist natürlich falsch, denn auf diese Weise verliert das Kind zu viel Körperwärme. Der Halsausschnitt darf zudem keinesfalls durch einen dicken oder plustrigen Stoff eingeengt werden: Das Baby muss in der Lage sein, den Kopf in Rückenlage problemlos zur Seite zu neigen.

Mit einem kleinen Test können Sie die optimale Größe des Halsausschnittes herausfinden: Zwischen Hals und Ausschnitt sollte nämlich genau ein Finger eines Erwachsenen passen.

Armausschnitte

Die Armausschnitte dürfen ebenfalls nicht zu groß sein. Rutscht das Baby nämlich bis unter die Achseln nach unten, drückt sich selbst ein optimal angepasster Halsausschnitt gegen den Hals und es besteht Strangulationsgefahr. Außerdem kann das Baby seine Ärmchen bei einem zu großen Armausschnitt komplett im Schlafsack verschwinden lassen, so dass es ebenfalls weiter nach unten rutscht und es zu einer Überhitzung kommen kann.

Bequemlichkeit für das Baby

Natürlich sollte ein guter Babyschlafsack auch immer ein Höchstmaß an Bequemlichkeit und Komfort bieten. Dass er aus diesem Grund aus weichen, kuscheligen und absolut hautfreundlichen Materialien hergestellt sein sollte, versteht sich dabei fast schon von selbst. Doch es gibt noch einen weiteren Punkt, auf den Eltern achten sollten: Der Rückenbereich muss vollständig glatt und eben sein. Hier sollten sich keine Nähte befinden und auch keine Gummizüge, Raffungen und Verzierungen, die sich auf dem Stoff erheben. In Rückenlage würden solche Details das Baby nämlich stören und unter Umständen sogar schmerzhafte Druckstellen hervorrufen. Teilweise wird sogar behauptet, dass sich solche Elemente ungünstig auf die noch weichen Knochen des Babys auswirken können.

Sicherheit

Die Sicherheit sollte beim Kauf eines Babyschlafsackes immer höchste Priorität haben. Bei einem Modell mit einem sogenannten Mittelreißverschluss, der die komplette vordere Länge einnimmt, ist grundsätzlich immer Vorsicht geboten: Im Idealfall lässt sich dieser Reißverschluss nicht nach oben, sondern ausschließlich nach unten in Richtung der Füßchen schließen. So kann die zarte Babyhaut beim Schließen nicht versehentlich eingeklemmt und verletzt werden. Außerdem wird auf diese Weise verhindert, dass der Halsabschnitt unbeabsichtigt vergrößert wird. Wesentlich sicherer und praktischer ist ohnehin ein Schlafsack mit Seitenreißverschluss. Er verläuft um das gesamte Fußteil, so dass der geöffnete Babyschlafsack zum Wickeln lediglich nach oben geklappt werden muss. Außerdem ist die Verletzungsgefahr bei dieser Variante deutlich geringer.

Knöpfe dürfen bei einem Babyschlafsack lediglich im Schulterriegelbereich oder in der Mitte eingesetzt werden. Befinden sie sich an den Seiten, kommt es bei heftigen Strampelbewegungen zu Luftlöchern, die für einen ungünstigen Ventilationseffekt sorgen können. Die Folge: Die warme Luft aus dem Innenbereich strömt nach außen, während die kühlere Raumluft in den Schlafsack gelangt. Ein solcher Wärmeverlust muss unbedingt vermieden werden.

Verwendeter Stoff

Die meisten Babyschlafsäcke bestehen zum größten Teil aus Baumwolle. Vor allem jene Stofflagen, die direkt auf der Haut des Kindes aufliegen, sollten einen nach Möglichkeit hundertprozentigen Baumwollanteil besitzen. Bei diesem Material handelt es sich schließlich um ein reines Naturprodukt, es ist atmungsaktiv, kann Feuchtigkeit schnell aufnehmen und auch wieder abgeben und zeichnet sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus. Außerdem ist Baumwolle sehr pflegeleicht, der Stoff kann problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden und darf in vielen Fällen sogar in den Trockner. Es gibt zwar auch einige Modelle, die aus einem leichten Jersey-Stoff hergestellt werden, dieses Material ist aber nur bedingt formbeständig. Grundsätzlich gilt bei der Stoffauswahl: Es sollte sich immer um Naturfasern handeln.

Glücklicherweise sind inzwischen die meisten Babyschlafsäcke weitestgehend schadstofffrei. Wie ein Test gezeigt hat, verzichten aber einige Hersteller noch immer nicht auf optische Aufheller, die zusammen mit dem Schweiß auf die Haut des Babys gelangen können und dort gegebenenfalls allergische Reaktionen auslösen. Organische Phosphor-, Formaldehyd- und Schwermetallverbindungen wurden in diesem Test dagegen nur extrem selten festgestellt.

Futtermaterialien

Ein dick gefütterter Winterschlafsack ist oft recht voluminös, da das Futter viel Platz beansprucht. Es besteht in vielen Fällen aus einem kuscheligen Teddy-Plüsch, der aus Baumwolle hergestellt wird. Inzwischen gibt es aber auch Modelle mit einem Futter aus Polyester-Fleece. Dieses Material fühlt sich auf der Haut sehr angenehm an, beim Kauf sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass der Babyschlafsack schadstofffrei ist. Ein Winterschlafsack mit einem Futter aus feinen Daunen ist eine weitere Alternative. Er sollte aber tatsächlich nur an sehr kalten Tagen genutzt werden, damit die Kleinen nicht unnötig ins Schwitzen kommen.

Ein leichter Sommerschlafsack besitzt dagegen oft ein dünnes Futter aus Baumwoll-Nicki. Dabei handelt es sich um einen sehr anschmiegsamen und weichen Stoff, der sich für diese Zwecke hervorragend eignet. Auch Baumwoll-Jersey wird oft als Futterstoff für einen Sommerschlafsack verwendet.

Keine beweglichen Teile

Ein Babyschlafsack sollte möglichst nicht mit beweglichen Teilen ausgestattet sein, denn die Verschluckungsgefahr wäre ansonsten zu groß. Kleine Anhänger, nicht sicher befestigte Schleifchen oder gar Zierkordeln und Bänder sind daher ein absolutes No-Go. Befinden sich Knöpfe an dem Schlafsack, so müssen sie so gut befestigt sein, dass sie von dem Kleinen auf keinen Fall abgerissen werden können.

Gute Öffnungsmöglichkeiten

Wenn das Kleine in der Nacht gewickelt werden muss, wird daraus schnell ein zeit- und nervenraubendes Unterfangen. Baby ist müde, eventuell sogar hungrig, es weint herzzerreißend und hat überhaupt keine Lust auf ein umständliches An- und Ausziehen. Eltern sollten daher beim Kauf eines Schlafsackes darauf achten, dass er sich schnell, einfach und ohne großen Aufwand öffnen lässt. Handelt es sich beispielsweise um einen Sommerschlafsack mit dazugehörigem Mittelreißverschluss, bleibt den Eltern nichts anderes übrig, als ihn komplett oder zumindest zum größten Teil abzustreifen. Da sich die meisten Reißverschlüsse mittlerweile aber ohnehin nur von unten nach oben öffnen lassen, ist dies auch nicht mehr so aufwendig wie noch vor einigen Jahren. Ein seitlicher Reißverschluss, wie er häufig bei einem gefütterten Winterschlafsack vorkommt, verläuft dagegen in vielen Fällen einmal komplett um den unteren Außenbereich. Wird er von den Eltern geöffnet, muss im Anschluss daran einfach nur der Stoff hochgeklappt werden, so dass der Windelwechsel innerhalb von Sekunden erledigt ist. Viele Babys nehmen dies sogar noch nicht einmal wahr und schlafen einfach weiter.

3.10 Welche Kleidung sollte das Baby unter dem Schlafsack tragen?

Das Wichtigste vorweg: Ein Schlafsack, egal, ob für den Sommer oder für den Winter, sollte auf keinen Fall mit einer zusätzlichen Decke kombiniert werden. Lassen Sie Ihr Kleines in einem Babyschlafsack schlummern, benötigt es generell keine weitere Decke. Dennoch ist es natürlich wichtig, dass das Baby unter dem Schlafsack die passende Kleidung trägt. Dabei hängt die Auswahl zum einen von der Raumtemperatur und zum anderen vom Tog-Wert ab.

Warme Monate

In den warmen Monaten liegt die Raumtemperatur meist bei etwa 21 bis 24 Grad Celsius. Dicke Kleidung ist unter dem leichten Sommerschlafsack dann natürlich nicht nötig, bei einem Tog-Wert von 0,5 reichen ein T-Shirt und ein dünnes langes Höschen aus. Ist es im Zimmer wärmer als 24 Grad, verzichten Sie jedoch besser auf Shirt und Höschen und ziehen Sie Ihrem Kleinen lediglich einen kurzärmeligen Body an. Liegt die Raumtemperatur bei angenehmen 18 bis 21 Grad, hängt die Kleidung von der Wahl des Babyschlafsackes ab. Wird noch ein leichter Sommerschlafsack benutzt, benötigt das Kleine neben dem Höschen auch ein langärmeliges Shirt. Haben Sie dagegen bereits auf den Winterschlafsack umgestellt, reicht ein kurzärmeliger Body aus.

Kalte Monate

Bei Raumtemperaturen zwischen 15 und 18 Grad kommt ohnehin nur noch ein Winterschlafsack infrage, wobei der Tog-Wert zwischen 2,5 und 3,5 liegen sollte. Bei einem Modell mit einem Wert von 2,5 würde ein langärmeliger Body nicht ausreichen, in diesem Fall kann er mit einem Shirt und einem langen Höschen kombiniert werden. Verwenden Sie einen Winterschlafsack mit einem Wert von 3,5, können Shirt und Höschen weggelassen werden, der Body ist dann allerdings unverzichtbar.

Wichtig: Weder im Winter noch im Sommer benötigt das Baby beim Schlafen ein Mützchen. Es könnte sogar schaden, da über den Kopf des Babys überschüssige Wärme abgegeben wird. Eine Kopfbedeckung würde dann unweigerlich zu einem Hitzestau führen, falls das Kleine schwitzt.

Markenprodukt oder Discounter?

Inzwischen bieten auch viele Discounter regelmäßig Babyschlafsäcke an. Meist ist dies zu Beginn einer neuen Saison der Fall: So kann beispielsweise bereits zeitig im Frühjahr ein Sommerschlafsack gekauft werden, während der Herbst in den Geschäften mit einem Winterschlafsack eingeläutet wird. Eltern stellen sich dabei natürlich die Frage, ob ein Produkt aus dem Discounter ähnlich gute Eigenschaften vorzuweisen hat wie ein Markenprodukt. Hierbei gilt: Ein Test lohnt sich durchaus, denn inzwischen verfügen immer mehr Babyschlafsäcke von Discountern oder Handelsketten über eine durchaus solide Qualität. Eltern sollten das gewünschte Modell aber einer kritischen Überprüfung unterziehen. Aus welchen Materialien besteht das Produkt? Ist es schadstofffrei? Bietet es ausreichend Sicherheit und Komfort? Darf es in die Waschmaschine und macht es einen strapazierfähigen Eindruck? Sind Sie nach der Beantwortung solcher oder ähnlicher Fragen zu einem positiven Ergebnis gekommen, steht dem Kauf natürlich nichts entgegen.

Prüfsiegel

Bei der unglaublichen Vielfalt, die der Markt an Babyschlafsäcken inzwischen bietet, fällt die Kaufentscheidung nicht immer leicht, auch wenn die Verbraucher schon im Vorfeld auf die wichtigsten Qualitätskriterien achten. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, auf unabhängige Prüfsiegel zu achten. Sie garantieren, dass sich das gewünschte Produkte nicht nur einem umfangreichen Test, sondern auch strengen Qualitätskontrollen unterziehen musste. Erst wenn wirklich alles im grünen Bereich ist, erhält das Modell das entsprechende Prüfsiegel.

Textiles Vertrauen

Das gelbgrüne Siegel mit der Aufschrift Textiles Vertrauen begegnet uns im Alltag und beim Einkauf immer wieder. Verantwortlich für das Label ist eine weltweit tätige Organisation mit Sitz in Zürich. Die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie führte das erwähnte Siegel mit dem offiziellen Namen Oeko-Tex-Standard 100 im Jahre 1992 ein. Besitzt ein Babyschlafsack dieses Zertifikat, liegt der Schadstoffanteil unter den ohnehin schon sehr strengen Grenzwerten.

Stiftung Warentest

Die deutsche Verbraucherorganisation Stiftung Warentest ist hierzulande das wohl bekannteste Testinstitut. Es hat bereits mehrfach Babyschlafsäcke untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Geprüft werden unteren anderem die Materialien, die Sicherheitsaspekte und die Funktionalität. Anbieter, deren Modelle positiv bewertet wurden, weisen in ihrer Produktbeschreibung fast immer darauf hin und präsentieren das dazugehörige Label. Die Stiftung Warentest ist für ihre strengen und gesamtheitlichen Kontrollen bekannt: Ein Produkt, das bei diesem Test gut abgeschnitten hat, kann also bedenkenlos gekauft werden.

Öko-Test

Das Verbrauchermagazin Öko-Test lässt jeden Monat rund 1000 Produkte aus allen Bereichen des täglichen Lebens von unabhängigen Laboren untersuchen. Auch Babyschlafsäcke gehören regelmäßig dazu. Die Testkriterien richten sich stets nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, wobei die Untersuchung auf eventuelle Schadstoffe eindeutig den größten Stellenwert hat. Auffallend ist, dass Öko-Test oftmals strengere Kriterien zugrunde legt als der Gesetzgeber. Hersteller haben dies bereits mehrfach kritisiert. Für Eltern bedeutet dies jedoch: Hat ein Babyschlafsack den extrem strengen und umfangreichen Test des Verbrauchermagazins bestanden, ist er in Bezug auf die verwendeten Materialien und eventuelle Schadstoffe absolut zu empfehlen.

Andere Siegel

Natürlich gibt es inzwischen noch weit mehr Prüfsiegel und Labels. Nicht alle haben ihre Berechtigung: Verwendet ein Unternehmen beispielsweise ein eigenes Siegel, so hat dies mit einer unabhängigen Prüfung nichts mehr zu tun. Es empfiehlt sich daher, beim Kauf auf das Prüfsiegel einer wirklich renommierten, bekannten und unabhängigen Gesellschaft zu achten.

Bekannte Modelle/Marken

Jedes Jahr erobern neue Schlafsäcke den Markt und sorgen mit wunderschönen Designs und einer durchdachten Funktionalität für jede Menge Furore. Viele Produkte verschwinden aber auch wieder genauso schnell vom Markt, wie sie gekommen sind. Andere Modelle wiederum liegen schon seit Jahren auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben, und das nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei Hebammen, Kinderärzten und auf Neugeborenenstationen.

Alvi Mäxchen

Unter dem Namen Alvi Mäxchen werden gleich mehrere unterschiedliche Modelle angeboten, die bisher alle sehr begeistert von den Eltern angenommen wurden und durchweg positive Kundenbewertungen erhielten.

Das Unternehmen, dessen Name vom Gründer Alfred Viehhofer abgeleitet wurde, widmet sich bereits seit mehr als 50 Jahren der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Babymatratzen und Babyschlafsäcke. Die Marke Alvi Mäxchen wird inzwischen sogar von Hebammen und Kinderärzten empfohlen.

Breite Produktpalette

Die Modelle Alvi Mäxchen zeichnen sich allesamt durch eine hervorragende Qualität aus, was sich nicht zuletzt auch durch die zahlreichen Zertifikate und Auszeichnungen bemerkbar macht. Es gibt Schlafsäcke für den Winter und für den Sommer, die alle in vielen verschiedenen Größen erhältlich sind. Ganz charakteristisch für diese Marke sind die dezenten Farben: Sanfte Beige- und Brauntöne sowie zarte Pastellfarben überwiegen deutlich. Auch die Muster sind eher schlicht, wirken dafür aber umso geschmackvoller und edler.

Sicherheit

Die Modelle mit dem Namen Alvi Mäxchen erfüllen höchste Sicherheitsstandards und sind äußerst durchdacht. Aufgrund der speziellen Verarbeitung und der ausgezeichneten Materialien wird ein Wärmestau effektiv verhindert, obwohl das Baby sicher und warm eingepackt ist. Bei den meisten Produkten wird auf den klassischen Mittelreißverschluss verzichtet, stattdessen wurde ein umlaufender Reißverschluss eingesetzt, der das An- und Ausziehen erleichtert und keine Klemmgefahr birgt. Viele Ausführungen sind zudem mitwachsend, so dass ein häufiger Neukauf nicht nötig ist.

Biosleep Pinocchio

Der Babyschlafsack Pinocchio Biosleep punktet häufig mit einem fröhlichen Design und frischen Farben. Knallbunte Streifenmuster sind genauso erhältlich wie bezaubernde Pastelltöne oder eine Ausführung aus edel schimmernder Seide. Die meisten Modelle bestehen allerdings zu 100 Prozent aus Organic Cotton und bieten dem Baby einen sehr hohen Liegekomfort.

Hergestellt wird dieser Schlafsack von dem im Jahre 1990 gegründeten Unternehmen Pinocchio, das seinen Sitz in Zweibrücken hat. Nach eigenen Aussagen arbeitet das Unternehmen eng mit mehreren führenden Kinderkliniken in Deutschland zusammen.

Nur ausreichend

Ein Test vom Februar 2013 des Verbrauchermagazins Öko-Test bescheinigte dem Biosleep von Pinocchio zwar eine gute Funktionalität, in Bezug auf die Inhaltsstoffe erreichte das Modell aber nur die Note Ausreichend. Festgestellt wurden nämlich nicht nur optische Aufheller, sondern auch das Spurenelement Antimon, das als giftig gilt, sowie halogenorganischen Verbindungen, die zum Teil allergieauslösend sein können.

Getestet wurde aber lediglich ein bestimmtes Modell: der Pinocchio Biosleep Schlafsack Unisex mit Streifenmuster.

Individualisierung möglich

Das Unternehmen bietet auf seiner Webseite den Kunden die Möglichkeit, den Artikel individuell mit dem Namen des Babys besticken zu lassen. Auf diese Weise ist der Babyschlafsack auch eine sehr schöne Geschenkidee: etwa zur Geburt oder zur Taufe. Der Aufpreis für die Bestickung ist nur gering, die Lieferzeit dauert in diesem Fall etwa eine Woche.

C&A Disney Pooh

Der bekannte Bär aus dem Hause Disney ist tonangebend bei diesem entzückenden Babyschlafsack. Er besteht aus Baumwolle und Polyester und wirkt optisch ganz besonders ansprechend. Erhältlich ist er in mehreren Farben, Designs und Größen. Eine warme Wattierung sorgt bei vielen Ausführungen dafür, dass er auch im Winter genutzt werden kann. Der C&A Disney Pooh kann bei 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, sollte gemäß Pflegeanleitung nach Möglichkeit aber nicht in den Trockner gegeben werden.

Nicht schadstofffrei

Auch diesen Babyschlafsack hat das Magazin Öko-Test im Februar 2013 einem ausführlichen Test unterzogen. Es wurden unter anderem optische Aufheller gefunden, die unter Umständen allergische Reaktionen auslösen könnten. Außerdem ist im Schlafsack das Spurenmetall Antimon festgestellt worden. Es wird für die Produktion von Polyester verwendet und kann Haut und Schleimhäute reizen. Da die Grenzwerte aber nicht erheblich überschritten wurden, erhielt das Modell in der Rubrik Inhaltsstoffe die Note Befriedigend.

Gute Funktionalität

Bei diesem Test wurde auch die Funktionalität geprüft. Sie erhielt die Note Gut, obwohl der Reißverschluss leicht beanstandet wurde. Dieser kann nämlich nur ganz klassisch von unten nach oben geschlossen werden, so dass die Gefahr besteht, dem Baby beim Hochziehen die Haut einzuklemmen. Da der Reißverschluss im oberen Teil verdeckt verläuft, ist das Risiko aber nur leicht erhöht.

Die Spiegelburg Baby Glück

Sehr geschmackvoll und gleichzeitig auch ausgesprochen niedlich wirken die Babyschlafsäcke von der bekannten Marke Spiegelburg. Optisch dominieren die Farben Blau und Rot, die für das Unternehmen ganz charakteristisch sind. Die Modelle wurden mit zahlreichen dekorativen Stickereien und Applikationen versehen, die aber selbstverständlich so gut befestigt sind, dass sie vom Baby nicht versehentlich abgerissen und verschluckt werden können.

Nicht ganz optimal

Öko-Test überprüfte dieses Modell im Februar 2013. Es war das einzige Produkt unter allen getesteten Kandidaten, das bei der Kontrolle der sogenannten Schweißechtheit versagte. Bemängelt wurden in diesem Zusammenhang vor allem der rot-weiß-karierte Stoff und das Einfassband. Aus diesem Grund erhielt er in der Kategorie Inhaltsstoffe auch lediglich die Note Ausreichend. Der Babyschlafsack darf bei 40 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden und ist relativ dick, so dass er sich eher für den Winter und nicht so sehr für den Sommer eignet.

Sicherer Reißverschluss

Der Babyschlafsack besitzt zwar einen Mittelreißverschluss, dieser lässt sich aber sehr sicher von unten nach oben öffnen. Ein Einklemmen der zarten Babyhaut wird somit weitestgehend verhindert. Ein weiterer großer Vorteil: Da sich der Zipper des Reißverschluss beim geschlossenen Schlafsack im unteren Bereich befindet, kann er auch nicht am Kinn oder Hals des Babys drücken. Zudem erhielt er in Onlineshops durchweg positive Bewertungen, es wurde lediglich einmal von Kunden beanstandet, dass die Farben bereits nach der ersten Wäsche verblasst seien. Gelobt wurde vor allem die Flauschigkeit, die für einen optimalen Liegekomfort sorgt.

H&M Babyschlafsack

Optisch sind die Babyschlafsäcke der Marke H&M zwar durchaus ansprechend und niedlich, ein echter Hingucker sind sie aber nicht. Preislich liegen sie eher im unteren Segment, trotzdem ist die Qualität erstaunlich gut. Die Kollektionen wechseln regelmäßig, meist sind aber nur sehr wenige Schlafsäcke im Onlineshop des Anbieters erhältlich.

Details und Funktionalität

Die Babyschlafsäcke von H&M besitzen in vielen Fällen einen seitlichen Reißverschluss, was nicht nur eine Erleichterung beim An- und Ausziehen ist, sondern auch das Verletzungsrisiko deutlich vermindert. Auf diese Weise kann die zarte Haut des Babys am Hals oder Kinn nicht eingeklemmt werden. Praktisch ist auch, dass der Reißverschluss von unten geöffnet wird. An einem der beiden Träger befindet sich bei vielen Ausführungen ein Druckknopf, der ebenfalls dazu beiträgt, dass nächtliche Umziehaktionen relativ schnell und problemlos über die Bühne gehen können.

Material und Eigenschaften

Der Babyschlafsack von H&M besteht aus weichem Jerseystoff, der sich auf der Haut sehr angenehm und soft anfühlt. Die leichte Wattierung sorgt dafür, dass er auch für kühlere Tage gut geeignet ist. Eine Maschinenwäsche bei 40 Grad ist selbstverständlich möglich. Wie in zahlreichen Foren zu lesen ist, sind die Modelle dieser Marke bei Eltern durchaus beliebt. Das mag sicherlich auch an dem überaus günstigen Preis liegen, der die Haushaltskasse nicht unnötig überstrapaziert. Da das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Fall stimmt, ist das Modell durchaus eine interessante Alternative für Verbraucher, die für die Babyausstattung nicht übermäßig viel Geld ausgeben können oder wollen. Gut zu wissen: Auf optische Aufheller verzichtet aber auch dieser Hersteller nicht.

Jako O Veilchenlila Schlafsack

Auch dieser Schlafsack wurde im Februar 2013 ausgiebig von Öko-Test überprüft. Die Funktionalität erhielt bei diesem Test die Note Gut, Abstriche gab es auch hier wieder wegen des Reißverschlusses. Er verläuft zwar leicht seitlich, ist aber nicht abgedeckt, so dass eine Verletzungsgefahr nicht komplett ausgeschlossen werden kann. Großer Vorteil: Da dieses Modell vollständig aufgeklappt werden kann, wird das nächtliche Wickeln im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Kinderspiel.

Optische Aufheller

Auch bei diesem Babyschlafsack konnten wieder optische Aufheller nachgewiesen werden, die zu allergischen Reaktionen führen können, wenn sie auf die Haut gelangen. Und wie viele vergleichbare Modelle auch, enthält der Schlafsack das Halbmetall Antimon. Es kann Haut und Schleimhäute reizen und gilt aus diesem Grund auch als bedenklich. Dennoch hielten sich die Werte in Grenzen, so dass die für ihre äußerst strengen Prüfkriterien bekannte Institution Öko-Test immerhin die Note Befriedigend in Bezug auf die Inhaltsstoffe geben konnte. Hergestellt wurde dieser Schlafsack übrigens aus einem hochwertigen Baumwoll-Polyester-Gemisch.

Schickes Design

Der Name ist bei diesem Modell Programm: Der Jako O Veilchenlila Schlafsack ist mit seinem kräftigen Lila-Ton optisch wirklich ein Highlight und gehört diesbezüglich sicherlich zu den Spitzenreitern unter den Babyschlafsäcken. Auf der Vorderseite befinden sich ganz bezaubernde Applikationen: eine Eule, die auf einem Ast sitzt, sowie mehrere gepunktete Igel. Der Schlafsack ist somit für Mädchen und Jungen gleichermaßen gut geeignet.

Julius Zöllner Struwel Schlafsack

Made in Germany: Darauf legt das Unternehmen Julius Zöllner ganz besonders viel Wert. Das Unternehmen aus Oberfranken, das sich bereits seit 50 Jahren der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Babyartikeln widmet, wurde unter anderem schon vom TÜV Rheinland geprüft und besitzt das Zertifikat Textiles Vertrauen. Und auch Öko-Test war mit dem Kuschelschlafsack Struwel mehr als zufrieden. In der Kategorie Funktionalität gab es sogar die Note Sehr gut, was unter anderem auch daran liegt, dass der Reißverschluss nach oben hin geöffnet wird und über eine sichere Abdeckung verfügt.

Punktabzug

In der Kategorie Inhaltsstoffe gab es dagegen einen kleinen Punktabzug, denn wie viele andere Unternehmen auch verzichtet der Hersteller nicht auf optische Aufheller. Da in dem Babyschlafsack aber ansonsten keine weiteren Schadstoffe nachgewiesen werden konnten und sich die Werte in Grenzen hielten, vergab das Verbrauchermagazin dennoch die Note Gut. Der Test wurde im Februar 2013 durchgeführt.

Verspieltes Design

Optisch wirkt der Kuschelschlafsack Struwel auf den ersten Blick eher schlicht, denn die Grundfarbe ist weiß. Die niedlichen Motive sind allerdings ein schöner Hingucker: Hier tummeln sich allerhand Tierchen, Kinder und Herzchen, so dass dieses Modell einen sehr heiteren und fröhlichen Eindruck hinterlässt. Das Obermaterial besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle, die Füllung aus Polyester. Das Modell ist waschmaschinengeeignet und darf sogar in den Trockner.

Leela Cotton Schlafsack

Kräftige Farben wie ein leuchtendes Rot oder ein intensives Petrol sind die Markenzeichen der Leela Cotton Schlafsäcke. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, bestehen aber alle zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle. Reißverschluss und Druckknöpfe sind nickelfrei, außerdem kann der Babyschlafsack komplett aufgeklappt und somit sogar als Decke genutzt werden. Das warme und sehr kuschelige Fleece-Material sorgt auch bei kühlen Temperaturen für einen tiefen und erholsamen Schlaf.

Testergebnisse

Bei der Überprüfung durch Öko-Test im Februar 2013 wurden keinerlei Schadstoffe festgestellt. In der Rubrik Inhaltsstoffe erhielt das Modell daher auch ein klares Sehr gut. Leichte Mängel wurden dagegen in der Kategorie Funktionalität nachgewiesen. So schließt der Reißverschluss beispielsweise nach oben, zudem ist er völlig unbedeckt, so dass unter Umständen die Haut des Babys eingeklemmt werden kann. Da der Reißverschluss aber nicht in der Mitte verläuft, sondern an der Seite angebracht wurde, ist das Verletzungsrisiko allerdings nicht sehr hoch. Somit gab es auch in diesem Punkt immerhin die Note Gut.

Der Hersteller

Hergestellt wird der Leela Cotton Schlafsack von einer gleichnamigen Firma mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen widmet sich bereits seit 1994 der Herstellung hochwertiger Naturtextilien. Neben den Babyartikeln führt Leela Cotton auch Wäsche und Freizeitkleidung für Damen und Herren. Das Unternehmen arbeitet ausschließlich mit zertifizierter Baumwolle, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Um die Einhaltung dieser strengen Anbau-Richtlinien kümmert sich eine international anerkannte und unabhängige Kontrollorganisation.

Odenwälder Babynest

Unter dem Namen Odenwälder Babynest werden viele verschiedene Ausführungen angeboten, vorgestellt wird hier allerdings nur das beliebteste Modell. Dabei handelt es sich um einen rundum kuscheligen Winterschlafsack mit dem Produktnamen Classic, der selbst bei sehr kühlen Raumtemperaturen angenehm wärmt. Die Füllung besteht aus hochwertigen Entendaunen, so dass es nicht zu einem gefährlichen Wärmestau kommen kann. Auch der seitlich verlaufende Reißverschluss ist von großem Vorteil. Er erweist sich im Alltag als äußerst praktisch, da die Prozedur des Wickelns und Umziehens auf diese Weise deutlich erleichtert wird.

Wenig formstabil

Einige Kunden bemängelten in der Vergangenheit, dass dieser Winterschlafsack trotz Einhaltung der empfohlenen Waschtemperatur dazu neigt, einzulaufen. Der überwiegende Teil der Kundenbewertungen fiel allerdings sehr positiv aus. Der Babyschlafsack muss aufgrund des hohen Anteils an Daunen unbedingt im Wäschetrockner getrocknet werden, wobei die Zugabe von ein bis zwei Tennisbällen vorteilhaft sein kann. Auf diese Weise wird ein Verklumpen der Daunen verhindert.

Beliebter Klassiker

Obwohl es natürlich Zufall ist, dass dieser Winterschlafsack den Produktnamen Classic trägt, ist er tatsächlich inzwischen ein echter Klassiker und zudem bei Eltern außerordentlich beliebt. Außerdem wächst er mit, denn die in zwei Reihen angebrachten Druckknöpfe ermöglichen ein problemloses Verstellen der Größe. Falls es dem Baby wider Erwarten doch einmal zu warm wird, sorgt das Öffnen des unteren Bereiches für eine ausreichende Belüftung.

Prolana Zoo

Optisch wirkt der Schlafsack Prolana Zoo sehr ansprechend. Auf dem gelben Untergrund tummeln sich die verschiedensten Tiere, das Design wirkt fröhlich und eignet sich nicht nur für kleine Mädchen, sondern auch für die Jungen. Dennoch schnitt dieses Modell bei Öko-Test im Februar 2013 nicht ganz optimal ab. Vor allem die Funktionalität wurde bemängelt.

Risiko Reißverschluss

Bei dem Modell Prolana Zoo verläuft der Reißverschluss in der Mitte und ist nicht abgedeckt. Somit ist das Verletzungsrisiko bereits erhöht. Aber das ist noch nicht alles. Da er auch noch ganz klassisch von unten nach oben geschlossen wird, ist die Gefahr sehr groß, dass beim An- und Ausziehen versehentlich die Haut des Babys eingeklemmt wird. Da die Haut der Kleinen noch äußerst zart ist, kann es hier also zu größeren und vor allem schmerzhaften Verletzungen kommen. Eltern, die diesen Schlafsack für ihr Kind verwenden, sollten beim Umkleiden also extrem vorsichtig vorgehen und den Reißverschluss nur sehr langsam betätigen. Öko-Test vergab in dieser Kategorie auch nur die Note Befriedigend.

Inhaltsstoffe: Note Gut

Die Inhaltsstoffe des Schlafsackes Prolana Zoo wurden mit Gut bewertet, obwohl geringe Mengen an halogenorganischen Verbindungen nachgewiesen werden konnten. Diese Stoffe stehen im Verdacht, allergieauslösend und zum Teil auch krebsauslösend zu sein. Die Konzentration bewegte sich allerdings noch in einem akzeptablen Rahmen, so dass die Bewertung nicht schlecht ausfiel.

RSU Schlafsack

Der RSU Schlafsack verfügt über ein fröhliches Ringelmuster in einem kräftigen Orange-Ton. Hergestellt wurde er aus Baumwolle, praktische Details wie die Druckknöpfe an den Schulterträgern erleichtern das An- und Ausziehen. Der Stoff ist eher leicht, so dass es sich hier um einen idealen Sommerschlafsack handelt. Doch trotz der niedlichen Optik und der auf den ersten Blick guten Verarbeitung: Hundertprozentig zufrieden waren die strengen Kontrolleure von Öko-Test im Februar 2013 aber dennoch nicht.

Leichter Punktabzug

Wie bei vielen anderen Schlafsäcken auch, wurde hier wieder einmal der Reißverschluss bemängelt. Er verläuft bei diesem Modell mittig, was im Prinzip ja noch kein Problem darstellt. Da er sich aber nur von unten nach oben schließen lässt, kann eine Verletzungsgefahr durch Einklemmen der Haut nicht verhindert werden. Immerhin: Im oberen Bereich besitzt der Reißverschluss eine relativ sichere Abdeckung, so dass Öko-Test für diesen Teilbereich die Note Gut vergeben konnte.

Stoffprüfung

Die Überprüfung des Stoffes führte zu keinen übermäßigen Bedenken, es wurden lediglich die fast schon in jedem Schlafsack enthaltenen optischen Aufheller nachgewiesen. Auch hier gab es darum wieder die Note Gut. Da sich der Preis für dieses Modell durchaus in einem günstigen Rahmen bewegt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Fall absolut in Ordnung. Erhältlich ist der RSU Schlafsack ausschließlich bei der Drogeriekette DM.

Sterntaler Hanno

Das auffallende Design mit dem entzückenden Hündchen und dem Marienkäfer fällt sofort ins Auge und sorgt dafür, dass der Schlafsack Sterntaler Hanno optisch ein echter Blickfang ist. Aber auch preislich gehört er zu den Spitzenreitern, denn für dieses Modell müssen Eltern ein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen. Bei Öko-Test sorgte dieser Babyschlafsack im Februar 2013 zudem für eine handfeste Überraschung: aber leider nicht im positiven Sinne.

Vorteile

Das Modell Sterntaler Hanno punktet natürlich in erster Linie mit seiner süßen Optik. In Bezug auf die Funktionalität schnitt er außerdem mit der Note Gut ab, denn obwohl der in der Mitte verlaufende Reißverschluss nur von unten nach oben geschlossen werden kann, besitzt er im oberen Bereich immerhin eine sichere Abdeckung. Darüber hinaus fühlt sich der Sterntaler Hanno wunderbar kuschelig und weich an, so dass sich das Baby darin sicherlich sehr wohlfühlt. Der Schlafsack besteht aus einem flauschigen Nicki-Stoff und hat einen sehr soften Griff.

Nachteile

Ein glattes Ungenügend gab es dagegen von Öko-Test in der Kategorie Inhaltsstoffe. Im Stoff wurden nämlich nicht unerhebliche Mengen an Anilin festgestellt. Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der sich in Tierversuchen als sehr krebsverdächtig erwiesen hatte. Und damit nicht genug: Optische Aufheller und halogenorganische Verbindungen wurden ebenfalls festgestellt. Laut dem Verbrauchermagazin handelt es sich hier also um einen wahren Chemie-Cocktail.

Torva Schlafsack

Der Torva Schlafsack wird von der Möbelhauskette Ikea angeboten. Er liegt preislich im unteren Segment und ist laut Anbieter für Raumtemperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius geeignet. Auffallend: In den Pflegehinweisen ist zu lesen, dass dieser Babyschlafsack bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden kann und darüber hinaus auch für den Trockner geeignet ist. Eine solch hohe Waschtemperatur wird nur von sehr wenigen Anbietern empfohlen. Eltern, die Wert auf eine hygienische Reinigung legen, wird dieser Aspekt also freuen.

Tolle Funktionalität

In der Kategorie Funktionalität erhielt der frühlingsfrisch-grüne Babyschlafsack von Öko-Test im Februar 2013 die Note Sehr Gut, was ebenfalls eher ungewöhnlich ist, zumal es sich hierbei um das günstigste Modelle der Testreihe handelte. Der Stoff ist sehr leicht, auf lange Ärmel wurde verzichtet: Der Torva ist also ein typischer Sommerschlafsack. Die Verarbeitung ließ aber ein wenig zu wünschen übrig, denn in der Rubrik Inhaltsstoffe waren die Tester nicht immer zufrieden.

Schadstoffe

Ikea setzt bei der Herstellung auf optische Aufheller und halogenorganische Verbindungen: Beide Stoffe gelten als gesundheitlich nicht unbedenklich. Sie können vor allem in Verbindung mit Schweiß und Sonnenlicht Allergien auslösen und stehen auch in dem Verdacht, krebsauslösend zu sein. Öko-Test verlieh dem Torva Schlafsack daher die Gesamtnote Befriedigend.

Slumbersack Baby

Unter dem Namen Slumbersack Baby wird eine ganze Reihe an Schlafsäcken angeboten, die sich je nach Ausführung für den Sommer, den Winter oder auch für das ganze Jahr eignen. Slumbersack ist ein Unternehmen aus Großbritannien, das vor rund zehn Jahren gegründet wurde und sich auf hochwertige Baby- und Kinderartikel spezialisiert hat. Alle Schlafsäcke werden aus Baumwolle hergestellt und überzeugen mit einem schlichten und stilvollen Design, das auf unnötigen Schnickschnack verzichtet und den Schwerpunkt stattdessen auf sanfte Farben und dezente Muster legt.

Ganzjahres-Klassiker

Zu den mit Abstand beliebtesten Modellen des Unternehmens zählt ein Ganzjahres-Schlafsack mit einem Wert von 2,5 Tog. Das unter dem Produktnamen Giraffe bekannte Modell erhielt durchweg positive Beurteilungen und wurde von den meisten Eltern mit 4,5 von 5.0 Sternen bewertet. Der Schlafsack besitzt eine Wattierung aus weichem Polyester-Fleece: Dieses Material ist sehr atmungsaktiv und bietet eine hervorragende Wärmeregulierung. Außerdem darf dieses Modell bei 40 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden.

Verschiedene Größen

Selbstverständlich wird der Slumbersack in mehreren verschiedenen Größen abgeboten. Diese unterscheiden sich allerdings in Bezug auf die Details. So verfügen die Größen 64 und 90 Zentimeter über praktische Druckknöpfe auf den Schultern und einen seitlich verlaufenden Reißverschluss. Schlafsäcke mit einer Größe von 112 Zentimetern besitzen dagegen einen Reißverschluss, der sich über den mittleren Vorderbereich erstreckt und sich vom Fußende her öffnen lässt.

Swaddle Me Pucksack

Eine sehr praktische Kombination aus Schlafsack und Puckdecke: Das ist der Swaddle Me Pucksack des niederländischen Unternehmens Kiddopotamus. Er ist ideal für Babys, die nur sehr schlecht einschlafen können und häufig durch ein unruhiges Zappeln auffallen. Der Pucksack besteht zu 100 Prozent aus Polyester: Das weiche Fleece-Material ist extrem flauschig und verleiht dem Baby ein sicheres und geborgenes Gefühl.

Die Details

Verschlossen wird der Swaddle Me Pucksack mit Klettverschlüssen. Diese einfache Art der Befestigung erweist sich vor allem beim nächtlichen Wickeln als sehr hilfreich. Der Hersteller verspricht eine ausreichende Beinfreiheit, damit das Kleine trotz der Begrenzung strampeln kann. Dies ist für die gesunde Entwicklung der Hüfte sehr wichtig. Eltern sollten beim Kauf allerdings unbedingt auf die optimale Größe achten, denn ist der Pucksack zu groß und weit, verfehlt er naturgemäß sein Ziel und bietet dem Baby nicht die gewünschte Geborgenheit.

Interessante Alternative

Der Pucksack wird in verschiedenen Farben und Designs angeboten. Wer sich ohnehin für das sogenannte Pucken entschieden hat, aber Bedenken wegen der umständlichen Vorgehensweise mit einem klassischen Pucktuch hat, ist mit diesem Modell sicherlich gut beraten. Die Erwartungen sollten allerdings nicht zu hoch sein: Es gibt viele Kinder, die den Pucksack generell ablehnen oder mit ihm auch nicht besser einschlafen können. Ein Versuch kann aber sicherlich nicht schaden.

Fazit: beruhigte Nächte für Baby und Eltern

Ein Schlafsack ist heutzutage ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Babyausstattung. Er kann unter Umständen sogar Leben retten, denn er schützt effektiv vor dem plötzlichen Kindstod. Für die Eltern ist dieser Aspekt natürlich eine enorme Beruhigung: Sie wissen, dass sich ihr Kleines in einer idealen Liege- und Schlafposition befindet, und können selbst ihren wohlverdienten Nachtschlaf genießen.

Geborgenheit und Wärme

Ob im Sommer oder im Winter: Ein Babyschlafsack schenkt Ihrem kleinen Liebling das ganze Jahr über Geborgenheit und eine optimale Wärmeregulierung. Auf eine zusätzliche Bettdecke sollte jedoch unter allen Umständen verzichtet werden, auch wenn vielleicht gut meinende Großeltern einen anderen Rat geben. Nach den neusten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigt ein Baby keine Bettdecke und auch kein Kopfkissen: Ein Schlafsack reicht vollkommen aus.

Auf Qualität achten

Obwohl natürlich der Preis für viele Eltern eine große Rolle spielt, sollten eine gute Qualität und eine sichere Verarbeitung bei der Auswahl an erster Stelle stehen. Glücklicherweise muss ein empfehlenswertes Produkt aber nicht unbedingt auch zwingend teuer sein. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe an Herstellern und Anbietern, die zumindest eine zufriedenstellende Qualität zu einem akzeptablen Preis anbieten. Grundsätzlich sollten Sie vor dem Kauf die unterschiedlichen Angebote miteinander vergleichen und, falls vorhanden, auch diverse Testberichte und Kundenbewertungen nicht außer Acht lassen.

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